Frage und Antwort mit Onkel Norbert – Vol. 2

Im Gegensatz zum G36 selbst bei schnellem Einzelfeuer und heißgeschossen noch treffsicher: Onkel Norberts Content-Sturmgewehr. Das Magazin voll mit neuen Fragen für meine allseits beliebte Rubrik „Frage und Antwort mit Onkel Norbert“. Also nicht lang schnacken, schnell die kugelsicheren Kevlar-Palazzo-Jeans um den Pansen geschnallt und ab dafür…

Was machst Du wenn du eine Panne hast?

Reparieren Bruder, reparieren und weiterfahren. Und wenn ich doch mal in der Pampa strande, dann habe ich immer noch mein Zelt und einen 10-Liter-Wasserkanister dabei. Und im Ernstfall erinnere ich mich an mein geballtes Survivalwissen aus sieben Staffeln Abenteuer Survival mit meinem großen Idol Bear Grylls, suche irgendwo einen sieben Meter hohen Kaktus und überlege mir wie ich aus so einer akupunktierten Salatgurke etwas Wasser herauspressen kann.

Wie sind die Straßen dort?

Nach gründlicher, zweiminütiger Recherche in anderen Reiseblogs, kann ich sagen: Die Straßen sind in einem einwandfifi Zustand. Sollten diese dann wider Erwarten doch mal löchriger sein, als die Handynetzabdeckung in Deutschland (dickes Danke an Autobahnmaut-Andi), dann werde ich die Schlaglöcher mit der Präzision eines Neurochirurgen bei einer Temporallappen-OP umfahren. Bertl’s Stoßdämpfer werden es mir hoffentlich noch danken.

Ist der Straßenverkehr dort nicht zu gefährlich?

Wer mal zwei Tage lang unfallfrei durch die Straßen von Ho-Chi-Minh-City gecruist ist, dem kann kein Verkehr dieser Welt etwas anhaben. Mit Ausnahme von ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Der kann das weiterhin. Also immer mit Regenmantel, Leute. Aber das ist hier nicht das Thema. Südamerikanische Bekanntschaften, die ich zuletzt in Mittelamerika kennengelernt habe, haben mir mitgeteilt, dass dem Fahrstil nach, gefühlte 90% der Truckfahrer auf Südamerikas Straßen mit dem Amboss getauft wurden. Befährt man aber die Hauptverkehrsadern, hält sich schön rechts und ist immer aufmerksam, dann ist man so sichi wie hier, würde ich meinen. Schnell fahren ist eh ausgeschlossen, da meine Bertl mit meinem Gepäck die Aerodynamik eines Dreifamilienhauses hat. Außerdem habe ich einen Körper wie ein Sack Schrauben. Körperspannung Fehlanzeige. Ob sich das im Falle eines Unfalls als Vor- oder Nachteil erweisen würde, will ich lieber gar nicht herausfinden und werde deshalb eine defensive Fahrweise wählen.

Hast du keine Angst ausgeraubt zu werden?

Scheißt der Papst in den Wald? Aber sichael. Es würde mich sogar wundern, wenn es nicht zu einem Überfall käme. Dafür habe ich aber immer einen Fake-Geldbeutel mit nutzlosen Kreditkarten und ein paar Kröten in Landeswährung, den ich dann bereitwillig herausrücke, während meine eigentlichen Wertsachen in einer aufgeschnittenen, gereinigten und wieder verschlossenen Flasche Zweitaktöl in Bertl’s Gepäckfach schlummern.

Wie ist dein spanisch?

Merci beaucoup.

Weitere Fragen?

Wenn du Fragen hast, deren Beantwortung dir unter den Nägeln brennt wie Blasensteine beim Wasserlassen, dann lass sie mich in den Kommentaren wissen oder sende sie mir privat. Bei entsprechender Nachfrage beantworte ich dann als meinungsstarker Influencer in der nächsten Ausgabe von „Frage und Antwort mit Onkel Norbert“ Fragen aller Art.

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