Tage 58, 59, 60, 61 und 62: Rennfahrer Hähnchenfresse im Kühlschrank von Bogotá

Nachdem ich den ganzen Morgen meinen letzten Artikel verfasse, mache ich mich auf, meine übliche Pechuga de Pollo zum Mittagessen in mich reinzuspachteln.

Spieglein, Spieglein

Danach ist es Zeit sich um Bertl zu kümmern. Ich habe mich am Sonntagabend noch kurz mit ihr unterhalten und mich bei ihr entschuldigt. Sie verzeiht mir, sieht diesen kleinen Unfall jedoch wie ich, ebenfalls als Anlass mich um ein paar Spiegel zu kümmern. Der von mir (nur links) verwendete Nierenspiegel, hier in blau umrahmt…

…sieht zwar geil aus und ist in dieser Form in Deutschland auch völlig ausreichend. Für den Verkehr hier, in dem links und rechts und unter mir durch überholt wird, haben zwei Spiegel oben am Lenker sicherheitstechnisch eben doch einen klaren Vorteil. Diese wollte ich eigentlich bereits in Medellín besorgen, hab’s dann aber irgendwie verdaddelt und ausbaden musste es dann meine Bertl in Form eines eingedrückten Kotflügels und der abgesprengten Zierleiste. Und obwohl ich nicht Mal mehr in seiner Stadt bin, ist es wieder Pipe, der mir hilft, indem er mir die Adresse eines Schuppens namens Z4 (Zeta Cuatro) nennt. Eine gute halbe Stunde Fahrt und ein zwanzigminütiges Gespräch mit drei Esso Tankwarten später, rolle ich dort auf den Hof. Es stellt sich heraus, was ich bereits wusste. Die abgesprengte Zierleiste ist hier nicht zu besorgen. Lediglich die dickere, klobigere der hier üblichen PX150. Alejandro, der Boss von Z4, der offenbar als einziger bewerten kann, was zu tun ist, ist gerade noch beim Mittagessen, weshalb ich mich ein wenig mit den Mitarbeitern unterhalte. Diese sitzen alle um eine einzige Vespa herum, die komplett zerlegt inmitten der Werkstatt steht. Der Besitzer, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnern kann, ist ebenfalls anwesend und erzählt mir wieso. Das Ding wird gerade von komplett original zu einem Leistungsmonster wie dem von Pipe umgebaut. Inklusive SIP-Digitaltacho. Und der ist es der gerade noch Probleme macht. Mein Fall wäre das in der, wie ich finde, leicht übertriebenen Form nicht. Was Vespas angeht, bin ich ein Verfechter des Originalzustandes oder zumindest eines Zustandes, der weitestgehend original aussieht. Digitaltacho? Pff, Bertl hat nicht Mal ne Tankanzeige.

Aber ich könnte mir vorstellen, dass Vespas oder Motorräder allgemein in Deutschland ähnlich aussähen, wenn es den TÜV gar nicht gäbe und die Polizei sich absolut nicht für Tuning-Maßnahmen diesen Ausmaßes interessieren würde.

Als dann Alejandro eintrudelt, unterhalten wir uns kurz bevor es ans Eingemachte geht. Er gibt einem seiner Jungs ein, für mich unverständliches, Kommando und wir laufen ins Materiallager. Originalspiegel kann er mir auf die Schnelle nicht besorgen. Aber die Spiegelhalter um daran andere Spiegel zu befestigen. Auch gut. Sobald ich zurück in Deutschland bin, werde ich die eh wieder demontieren.

Als wir mit den Spiegelhaltern zurück in die Werkstatt laufen, hat Gummihammer-Gustavo bereits die Keule geschwungen und meinen Kotflügel perfekt zurück in Form gedrückt. Besser als vor dem Unfall. Außerdem klebt er gerade das Plastik meiner Original-Zierleiste wieder zusammen. Wenige Minuten später sitzt alles wieder wo es hingehört.

Ich lasse mir von Alejandro die Richtung nennen, in der ich mir nun Spiegel besorgen können soll. Es handelt sich um eine Straße, in der es nichts anderes gibt, als Motorradzubehör und -werkstätten. Das ist hier normal. Nur wenige Straßenzüge haben gemixte Geschäfte. Stattdessen gibt es die Feuerlöscher-Straße, die Optiker-Straße und eben die Motorradteile-Straße. Und in diesen Straßen gibt es dann auch wirklich nichts anderes als nur dieses Zeug.

Trotz der Vielzahl an Geschäften, gebe ich nach sieben derer entnervt auf, da entweder nur schwarze Kunststoffspiegel oder viel zu kurze verchromte Motorradspiegel erhältlich sind. Sicherheit würden diese zwar auch gewährleisten. Der Preis dafür ist aber, dass meine arme Bertl beschissen aussieht. Und sie hat schließlich schon genug mitgemacht. Das nicht auch noch.

Auf dem Rückweg zu Alejandro’s Werkstatt, sticht mir noch ein Laden ins Auge und ich denke mir, was solls, auf den einen kommt es nicht an. Vor dem Laden passt mich ein älterer, fast zahnloser Mann ab, dessen Job es ist, den ganzen Tag eine Fahne mit der Aufschrift „Exostos„, Auspuffe/Auspuffs/Auspuffae (?) zu schwenken und Leute in die Werkstatt zu locken. Er führt mich in einen Laden, in dem ich wieder nur die gleichen, schon bekannten hässlichen Spiegel angeboten bekomme. Naja, Versuch war es wert.

Weil ich in einer Einbahnstraße stehe, muss ich eine Runde um den Block drehen. Und als ich wieder vorbeikomme, riskiert Fahnen-Felipe auch noch die letzten verbliebenen Beißer und springt mir fast vor den Roller um mich zum anhalten zu bringen. Völlig euphorisch ruft er, dass er nun wieder wisse, wo es meine Spiegel gibt. Er gibt mir die Anleitung um das Classic-Motorradgeschäft zu finden, in dem ich seiner Meinung nach fündig werden sollte. Ich strecke die Hand zum Handschlag aus, klatsche ab, gefolgt von einem Fistbump, was hier der Standardbegrüßung und -verabschiedung entspricht und gebe Gas. Und tatsächlich entdecke ich in dem genannten Laden meine Chromspiegel. Auch dort muss ich wieder meine Geschichte zum Besten geben.

Ich kaufe, als ich dann endlich gehen darf, noch fünf Flaschen Cola für die Burschen in der Werkstatt um mich einzuschleimen und hänge dort noch etwas rum. Unter anderem steht hier in der Werkstatt die Gewinner-Vespa der letzten drei Mods vs Rockers Treffen. Dem am Wochenende wieder stattfindenden größten Treffen alter Motorräder und Vespas Kolumbiens bei dem auch Rennen gefahren werden.

Alejandro gibt mir auf meine Rückfrage noch die Info, dass die meisten hier Hauptdüsen im Bereich 90 bis 94 fahren. Mit meiner 94er, die in Medellín noch super funktioniert hat, ziehe ich hier keine Salchicha vom Plato. Und so wechsle ich abends noch auf eine 90er Düse ehe der Tag mit dem guten Gefühl, Bertl geheilt zu haben, zu Ende geht.

Handtuch, Handtuch

Und auch am heutigen Tag habe ich mir nicht viel vorgenommen. Das Wetter in Bogotá ist beschissen. Grau, mit viel Regen und kalt. Da ich mein extra dünnes, schnelltrocknendes Reisehandtuch vor einigen Tagen in Medellín vergessen habe, ist es Zeit sich ein neues solches zu besorgen. Für jemanden, der immer sehr stolz darauf war, nie etwas zu verlieren, nimmt die Liste verlorener Gegenstände besorgniserregende Ausmaße an: Kennzeichen, Regenjacke, Würde, Vespa-Typenschild, Handtuch…

Aber sei es wie es sei. Ich gelobe mir selbst Besserung und fahre durch die halbe Stadt in eine von zwei Decathlon-Filialen in Bogotá. Im Parkhaus des Einkaufszentrums, in dem sich das Geschäft befindet, tippt dann der diensthabende Parkplatzbeaufsichtiger meine Reisepassnummer in seine App ein, sowie mein Kennzeichen und macht zuguterletzt noch ein Foto von mir auf meiner Vespa. Nur wenn diese drei bei Abholung auch wieder übereinstimmen, verlässt Bertl das Parkhaus. Da stellt man den Hobel doch guten Gewissens ab.

Erst mal im Geschäft geht alles schnell. Wie üblich, kaufe ich dort das pinke Handtuch.

Etwas was ich mir vor Jahren angewöhnt habe. Dinge die auf Reisen nachgekauft werden, werden sofern möglich in pink nachgekauft. Auf diese Art und Weise erspare ich mir lange Farbdiskussionen mit mir selbst vor dem zu kaufenden Gegenstand. Inzwischen fährt meine Patsche automatisch immer nach pink aus. Außerdem ist pink eine geile Farbe, Freunde. Auch Männer können pink geil finden. Willkommen im 21. Jahrhundert ihr, jetzt vor dem Bildschirm über mich urteilenden, Neandertaler.

Hepatitis B Impfung

Danach fahre ich mit Bertl zur Arztpraxis in der Natalia arbeitet und lasse mir dort endlich die, von meiner Ärztin in Deutschland empfohlene, Auffrischung der Hepatitis B Impfung geben. Wäre das endlich auch erledigt…

Lechona

Nach ihrem Feierabend um etwa 13:30 Uhr zeigt mir Natalia in der Lechona-Straße Lechona. Spanferkel mit Reis und Erbsen. Stand um Stand, Restaurant um Restaurant reihen sich hier aneinander. Mehr tote Ferkel in einer Straße schafft normalerweise nur die Maul- und Klauenseuche.

Auf dem Rückweg nach Hause fahren wir nochmal kurz in der Motorradteile-Straße vorbei und ich lasse mir eine neue Gepäckfach-USB-Steckdose raus. Qualitativ eher minderwertig, aber das beste was ich kriegen kann. Weil es dann gleich wieder zum Regnen kommt, ist für heute nicht mehr als ein Film und frühes Bubu machen drin. Und so sehe ich dann zwanzig Jahre nach Erscheinen doch auch zum ersten Mal Matrix.

Gepäckfach-USB-Steckdose

Am heutigen Mittwoch möchte ich dem Wetter trotzen und endlich mal etwas touristisches in Bogotá unternehmen. Doch bevor ich so richtig starte, stoppe ich. Nämlich beim Motorradschrauber von gegenüber. Die neue USB-Steckdose hat lose Kabelenden zum Verbinden mit der Batterie. Von der alten habe ich aber noch die Kabel, bereits von der Batterie abgehend in das Gepäckfach hineinreichend. Mit Kabelschuhen am Ende. Ich kaufe mir also Stecker, verbinde die Kabel der neuen Steckdose damit und verbinde die alten und neuen Kabel. Saft drauf. Handy lädt. Ab geht’s.

Cerro Monserrate

Erste Station. Der Cerro Monserrate. Ein 3.152 Meter hoher Berg von dem aus man die Hauptstadt überblicken kann. Klingt erst Mal sehr beeindruckend, relativiert sich aber irgendwie wenn man bedenkt, dass Bogotá selbst schon auf über 2.600 Metern liegt. Der Parkplatz des Cerro Montserrate liegt auf etwa 2.700 Metern, wo ich Bertl zurücklasse und den Anstieg zu Fuß in Angriff nehme.

Darüber mit der Seilbahn nach oben zu fahren, denke ich keine Sekunde nach. Schließlich blieb ich bislang von der Kurzatmigkeit oder den Kopfschmerzen unter denen manche Reisende in Bogotá in den ersten Tagen oft leiden müssen, verschont. Beim Anstieg merke ich dann aber die Höhe. In meinem gewohnten Tempo will ich die knapp 500 Höhenmeter platt machen und merke schnell wie mir davon die Lunge schmerzt. Ich laufe langsamer und mache immer wieder Pausen. Als ich nach einer dreiviertel Stunde oben ankomme, habe ich trotzdem erst Mal das Gefühl als müsste ich Blut spucken. Empanada und Tinto lindern wie immer die Beschwerden und ich genieße etwas den Ausblick. Etwas aber nur. Denn viel zu genießen ist nicht. Die Sicht auf Bogotá endet nach ein paar Kilometern in dieser Wand aus Nebel, Regen und Smog.

Den Kreuzweg und die 300 Jahre alte Kirche, die sich ebenfalls hier oben befinden, lasse ich aus ideellen Gründen links liegen.

Also mache ich mich wieder an den Abstieg. Nettes Programm, auch weil gratis. Bei schönem Wetter aber sicherlich beeindruckender. Trotzdem irgendwie eigenartig, wie normal es sich plötzlich anfühlt auf einem Dreitausender zu stehen, wenn das Drumherum so gar nicht an einen Berg erinnert.

Auf dem Weg in den Stadtteil Candelaria mache ich noch dieses schöne Foto von Bertl vor der vernebelten Hauptstadt Kolumbiens.

Graffiti Tour Candelaria

Ich parke Bertl in einem bewachten Parkhaus im Zentrum von Bogotá und erscheine pünktlich zum Treffpunkt zur Graffiti Tour durch Candelaria. Einem Tipp von Natalia. Durch den Stadtteil führt Ana, selbst Graffiti-Artist, und daher sehr mit der Szene vertraut. Sie erzählt die Geschichte, wie das Sprayen in Bogotá zwar nicht legalisiert, aber entkriminalisiert wurde. Unter anderem mussten dafür erst ein 16-Jähriger erschossen werden und Justin Bieber unter großem Medienecho eine Wand in Bogotá sprayen. Heute hilft die Gruppe um Ana durch Graffitis Jugendlichen aus der Perspektivlosigkeit und der Kriminalität. Die freiwillig zu bezahlenden 30.000 Pesos rüste ich gerne ab. Mir persönlich gefällt die Idee von Graffitis als Botschaften des Widerstandes. In diesem Fall oft Widerstand der indigenen oder schwarzen zurückgelassenen unterdrückten Bevölkerungsschicht.

Aus den drei veranschlagten, werden vier Stunden Tour, weil der heftige Regen…

…uns zu einer Pause zwingt. Trotzdem jede Minute wert. Ich selbst wäre auch gern kleinkrimineller Graffiti-Sprayer um meine „linksgrünversifften“, liberalen, für mehr Toleranz plädierenden, Religion ablehnenden, Nazis hassenden, gesellschaftskritischen „Fuck the Establishment“-Botschaften zu verbreiten. Dieser Mix aus dem Verbreiten idealistischer Botschaften und der Illegalität, reizen mich ebenfalls extrem. Wäre da nicht das Problem, dass jedes Gekrakel eines einjährigen Paviankindes, dass dieses mit den Füßen gemalt hat, weil es ohne Hände geboren wurde, besser aussieht, als was ich mit einem Stift, Pinsel oder einer Spraydose fabrizieren kann. Die Suche nach der neuen Karriere bleibt also weiter offen.

Spät am Abend hole ich Natalia vom Arbeiten ab und wir gehen in Candelaria noch etwas essen. Sie zwingt mich dazu eine, hier berühmte, Suppe zu probieren, isst selbst vor meinen Augen ein perfekt medium gebratenes Steak und hat gegen Ende glücklicherweise doch ein Einsehen, als sie Teller tauschen will.

Wiedersehen mit Anna

Für den heutigen Donnerstag habe ich mich mittags mit Anna zum Mittagessen bzw. Kaffee verabredet. Anna, aus Deutschland, habe ich mit ihrer Schwester beim Dschungeltrekking in der verlorenen Stadt kennengelernt. Letztere musste leider schon länger wieder in den grauen Arbeitsalltag zurück. Anna ist noch ein paar Monate auf diesem Kontinent und nicht ausgeschlossen, dass sich unsere Wege nochmal kreuzen.

Wir treffen uns auf dem Campus von Anna’s Uni und von interstellaren Reisen, über die Dummheit der Menschheit und den abenteuerlichen Simplicissimus von von Grimmelshausen lassen wir in diesen zwei Stunden unseres Gesprächs nichts aus. Immer wieder eine Freude, Anna. Freu mich aufs nächste Mal.

Dieser verfluchte Vergaser

Mittags fahre ich wieder Mal bei Alejandro vorbei. Mit der eingesetzten 90er Hauptdüse bin ich noch immer nicht zufrieden. Bertl springt nach wie vor nur schwerlich auf den zehnten Kick an und zieht weiterhin nicht. Alejandro und ein weiterer Vespisti, Carlos, haben mich überredet mit meiner Bertl bei Mods vs Rockers in der Kategorie Alte Blechroller beim Rennen teilzunehmen. Und ich habe mich kurz gefragt, wieso eigentlich nicht, und mich tatsächlich angemeldet. Zwar werde ich dort nur zum Spaß mitfahren, aber so wenig wie Bertl aktuell zieht, muss ich Angst haben, dass das Festival vorbei ist, ehe ich in die erste Kurve einbiege. Also trinke ich Kaffee in Alejo’s Werkstatt, lerne Rafa den Präses des ansäßigen Vespa Clubs kennen und hole mir Ratschläge zum Vergaser. Wir tauschen die Düse gegen eine 86er Hauptdüse, was nun langsam schon beängstigend kleine Dimensionen sind und Bertl springt sofort an. Sie zieht besser weg in den unteren Drehzahlen, drosselt dafür aber in den hohen Bereichen. Noch immer nicht ideal. Heute ist aber keine Zeit mehr dafür.

Pilotenbesprechung

Denn gleich findet im Burger- und Frittenladen um die Ecke ein Treffen der pilotos von Mods vs Rockers statt, bei dem alles zum Ablauf erklärt wird. Alejandro, Carlos und ich schlagen dort gemeinsam auf. Ich verstehe nur Bahnhof und merke gleich, dass ich die Gunst der anderen Piloten nicht über meine nicht vorhandenen Racing Skills erwerben werde, sondern eher über meinem Charme und mein gutes Aussehen kommen muss. Ich schüttle wieder viele Hände, versuche mir zig Namen zu merken, scheitere kolossal und fahre durch die nasse Kälte nach Hause.

How to verlänger seine Reise auf unbestimmte Zeit

Den Morgen verbringe ich in der Warteschlange meiner depotführenden Bank. Aktien meines ehemaligen Arbeitgebers, von denen ich eine nicht unerhebliche Menge besitze, haben sich in den letzten Wochen sehr erfreulich entwickelt. Seit Tagen scheitert ein Verkauf der selbigen jedoch an administrativen Hürden der Bank. Am heutigen Freitag will ich nun per Telefonorder endlich den Verkauf finalisieren. Nach zweieinhalb Stunden in der Warteschleife, ist es kurz nach 13 Uhr dann vollbracht. Danke an die Ex-Kollegen, die noch immer hart arbeiten und mir damit ein paar weitere Monate meiner Reise finanziert haben 😉

Netflix und Grill

Heute ist es noch kälter und ekliger als jemals zuvor und ich kaufe nur die Zutaten für das Essen, das ich heute Abend für meine Gastgeberin und mich kochen werde und verkrieche mich dann nach drinnen, wo ich mich mit Lesen, Netflix und eben Kochen ablenke.

Wenn Samstag nicht das Festival beginnen würde, ich hätte dieses kalte, nasse, neblige Loch namens Bogotá längst in Richtung Süden verlassen. So bin ich aber, wenn wir uns das nächste Mal lesen, vermutlich schon gekrönter kolumbianischer Vespa-Champion. Daumen drücken, Leserschaft. Jetzt.

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