Tage 63, 64 und 65: Der Tag, an dem Hähnchenfresse zur Legende wurde

Endlich ist also Samstag und damit Auftakt zu Mods vs Rockers Colombia. Und Bertl und ich sind angemeldet zum Rennen.

In was für einer Kategorie ich starten werde? Das weiß der Herr allein. Und vermutlich stimmt auch das nicht.

Oh du verfluchter Vergaser

Außerdem weiß ich noch immer nicht wie ich den verdammten Vergaser einstellen soll, so dass ich wenigstens ein bisschen mithalten kann. Aber noch habe ich Zeit. Das freie Training beginnt heute erst um 14 Uhr. Und viel ist davor nicht geboten. Also kein Grund zur Eile. Den ganzen Morgen drehe ich also Hauptdüsen von 84 bis 100 in den Vergaser. Nichts will so richtig klappen. Alles über der bereits gefahrenen 94 macht zwar eigentlich keinen Sinn. Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Die einzige andere Möglichkeit, die ich noch habe, ist der Austausch der 140er Hauptluftkorrekturdüse durch eine 160er, die ich noch dabei habe. Davon hatte mir Alejandro eigentlich abgeraten. Nachdem der Zeiger aber immer weiter bedrohlich Richtung 11 schreitet und ich ja auch noch 1,5 Stunden zum Festival fahren muss, ziehe ich alle Register. Und die HLKD bringts. Nachdem Bertl zuvor zum Teil nicht mal mehr ansprang, schnurrt sie damit plötzlich. Ich entscheide mich für eine Kombination aus HLKD 160 und HD 88 und starte in Richtung Tocancipá, etwa eine bis eineinhalb Stunden von Bogotá, wo das Festival und Rennen auf der dortigen Kartstrecke stattfinden sollen.

Die Anreise

Wie die letzten Tage üblich, werde ich auf halber Strecke von Regen „überrascht“. Und das sage ich nur um des Wohlklangs des Satzes willen. Denn wirklich überraschen tut mich der Regen nicht mehr. Ich nutze die Regenpause also für eine einstündige Mittagspause und komme erst kurz vor drei Uhr mittags in Tocancipá an.

Ich leiste Unterschriften unter irgendwelche Dokumente, deren Fachspanisch ich sowieso nicht verstehen würde, selbst wenn ich es versuchen würde, zeige meinen Reisepass, frage immer wieder nach ob man mir alles etwas langsamer erklären könne und schaffe es irgendwie mitsamt meiner Bertl in das Pilotenareal. Dort treffe ich Alejandro und zwei seiner Mitarbeiter, Rene und Eduardo, sowie Carlos, seinen Geschäftspartner, Davíd, einen seiner Kunden und seinen Cousin.

Carlos und seine Marylin (hier neben Bertl), sind die Gewinner der letzten drei Jahre in der Kategorie Tuning-Roller.

Außer Alejandros’s Cousin werden alle oben Erwähnten im Laufe des Wochenendes ebenfalls antreten. Pipe und Pablo aus Medellín haben es leider doch nicht hergeschafft. Schade. Auf ein Wiedersehen mit Pipe hatte ich mich sehr gefreut.

Erstes und zweites freies Training

Wir warten also ewig neben unseren burros, Eseln, wie Carlos die Vespas nennt, bis wir an der Reihe sind mit dem freien Training. In Gruppen von bis zu zehn Motorrädern und Rollern dürfen wir zehn bis 15 Minuten unsere Runden ziehen, ehe die rote Fahne geschwenkt und damit das Ende unseres Turnus signalisiert wird. Danach stellen wir uns erneut an und raspeln nochmal ein paar Minuten Kilometer auf der Piste. Bertl zieht wenn sie erst Mal warm ist, brutal unter dem Arsch weg. Ich klopfe mir selbst auf die Schultern für die Einstellung des Vergasers und notiere mir das Setup für den Bereich von 2.500 bis 2.800 Metern für spätere Momente auf dieser Reise.

Ich gebe im Freien Training gleich schon alles. Will sehen wie meine Bertl sich im Vergleich mit dem Rest so hält. Ich liege gleich im ersten freien Training so sehr in der Kurve, dass ich mit dem eingeklappten Hauptständer auf der Straße schleife und die Gummikappe des Ständers verliere.

An dieser Stelle wieder Mal ein Tipp fürs Leben von Onkel Norbert: Normalerweise nie die Gummikappe vom Ständer verlieren, wenn es keine unangenehmen Überraschungen geben soll.

Als der zweite Turnus und damit auch das ganze freie Training endet, habe ich gemischte Gefühle. Eigentlich wollte ich hier ja eh nur zum Spaß mitfahren. Die anderen originalen Vespas und Lambrettas kann ich aber trotz deren größeren Hubraums schlagen, denke ich. Sofern es trocken bleibt, ich keine Fahrfehler mache und Kampflinie fahre.

Andererseits sehe ich aber niemals Land gegen die ebenfalls anwesenden Tuning-Biester, wie dieses Teil hier zum Beispiel.

Dieses Exemplar übrigens angefertigt von keinem geringeren als Pipe in Medellín. 250 ccm hat dieses Gerät, wie ich verstanden habe.

Außerdem ist die Tatsache, dass es Carlos mit einer von Z4’s Lambrettas aus der Kurve gewichst hat und er sich dabei die Hand verletzt hat, zunächst ein Downer. Schnell ist aber klar. Er wird fahren können. Die Hand ist nicht so schlimm verletzt. Als mir Eduardo dann auch noch mitteilt, dass die Geschosse in einer eigenen Kategorie fahren und ich nur gegen die Originalvespas antreten werde, da lecke ich Blut. Eine Trophäe erhält zwar nur der Erstplatzierte, aber ein Platz auf dem Treppchen würde ja auch schon reichen.

Der Rest der Truppe macht sich nach Abschluss des freien Trainings dann auf den Weg nach Hause. Ich habe für mich ein Apartment in Tocancipá für diese Nacht gebucht. Und so lausche ich alleine noch ein wenig der Live-Band, kippe mir ein paar Coronas in den Schlund und bin nach vier derer, als Natalia nach der Arbeit per Bus auch hier ankommt, soweit, dass ich das Treppchen abhake. Ich fahre um zu gewinnen. Scheiß auf Platz 2.

Das Festival schließt dann bereits um 21 Uhr seine Pforten. Mit Party ist hier nix. Die Rennen stehen im Vordergrund. Und keiner soll hier mit Kater antreten müssen.

Race day

So richtig schlafen kann ich aber trotz des frühen Endes nicht. Die Nervosität ist groß. Und am Sonntagmorgen stehe ich früh auf. Ich räume das Gepäckfach von Bertl aus und schmeiße alles ins Apartment. Dasselbe mache ich mit dem Ersatzrad. Jedes Gramm kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Ich demontiere die Spiegel für mehr Aerodynamik und tanke zuletzt nach sorgfältiger Berechnung nur einen halben Liter auf. Ebenfalls um nicht zu viel Gewicht anzusammeln. Ich ringe noch damit die 90er HD in den Vergaser zu drehen, entscheide mich aber für das Setup, das im freien Training gut funktioniert hat.

Dann fahre ich um circa 09:30 Uhr mit Natalia wieder ins Kartodrom. Wieder werden stapelweise Seiten unterschrieben, um ins Pilotenareal zu gelangen. Wieder gelingt es. Dort erfahre ich, dass zunächst nochmal freies Training angesagt ist. Ich nutze die Gelegenheit um eine noch bessere Linie zu finden und meine möglichen Kontrahenten zu beobachten.

Und als dieses dritte freie Training beendet ist, da nehme ich den olympischen Gedanken und spüle ihn endgültig das Scheißhaus runter. Norbert tritt an um zu siegen.

Nach und nach finden die ersten Rennen statt. Kleine 50er-Hondas, europäische Motorräder, japanische Motorräder… Natalia und ich sehen von der Tribüne zu und versuchen den Modus zu verstehen. Wie verläuft der Start? Wer bestimmt den Startplatz? Und wieviele Runden werden überhaupt gefahren? Als ich zehn Minuten vor meinem Rennen im Pilotenareal Bertl’s Motor ankicke um sie warm zu machen, habe ich fast alles verstanden.

Rundenzahl? Bis die Fahne geschwenkt wird.

Startplatz? Lotterie.

Start? Wird schon irgendwie klappen.

Das Rennen

Zunächst folgen wir der Safety-Ape aus Sponsoringgründen eineinhalb Runden über die Piste. Ich nutze die Chance um meine Reifen warm zu fahren. Zu Beginn des Videos an Position 6, orange Vespa, weiße Jacke. Das bin ich.

Dann werden wir auf Start-Ziel gebeten, einen, mit einer Nummer versehenen, Tischtennisball aus einer Tüte zu ziehen. Mit massig Scheiße am Schuh ziehe ich Startnummer 6 von 8 aus der Tüte. Vor mir auf 4 startet Rene mit einer PX150. Hinter mir auf 8 Carlos mit einer 150 ccm Lambretta. Den Rest des Feldes kenne ich nicht. Mir auch egal. Tunnelblick. Im Leerlauf das Standgas hochhalten und warten. Dann: Grüne Fahnen. Los geht’s. Ich lasse die Kupplung kommen, jage Bertl im ersten Gang hoch, bis sie brüllt und schalte in den Zweiten. Zwei Plätze mache ich gleich beim Start gut.

Als Vierter komme ich zum ersten Mal bei den Zuschauern vorbei. Auf dieser zweitlängsten Geraden (nach Start-Ziel) sauge ich mich an eine rote PX150 ran, gehe rechts außen auf gleiche Höhe (soweit noch im Video sichtbar) und dann in der anschließenden scharfen Links innen vorbei. Das eigentliche Manöver ist leider nicht zu sehen. Wieder zu sehen dann aber wie ich an dritter Stelle aus der Kurve komme und auf der kurzen Geraden versuche die braune (neue) GTS 125 vor mir zu rasieren. Der Versuch scheitert.

Ich beende diese erste Runde auf Rang 3. Direkt hinter mir im Nacken, die rote PX150. Vor mir die (neue) GTS 125 und davor, ebenfalls in braun, etwas was aussieht wie eine VNB, aber fast keine VNB sein kann, da die hier nie gebaut wurde. Im Eifer des Gefechts erkenne ich das nicht. Und das spielt auch keine Rolle.

In dieser Konstellation geht es wieder an den Zuschauern vorbei und in die scharfe Links, wo die vermeintliche VNB plötzlich samt Fahrer vor mir aus der Kurve schlittert und ich vorbeigehen kann. Per Schulterblick sehe ich noch wie sich der Roller nochmals aufrichtet und überschlägt. Wünscht man keinem. Trotzdem dickes Danke für den zweiten Platz, amigo. In dieser Kurve hat es schon im freien Training den ein oder anderen Amateur erwischt.

Ein in diesem ganzen Durcheinander stattfindendes Überholmanöver der roten PX150 kann ich abblocken. Als Zweitplatzierter gehe ich daher in Runde drei. Vor mir die GTS 125. Dahinter, und nicht abzuschütteln, die rote 150er. Durch das Ausscheiden der VNB klafft zu den Plätzen dahinter schon eine Lücke. Das ganze läuft zwischen uns dreien denke ich mir. Und schnell wird klar. Die GTS 125 ist nur noch mit dabei, weil die PX150 und ich uns nicht schnell genug nach vorne arbeiten konnten. Der Pilot des Teils ist unterwegs als hätte er gerade seine erste Fahrstunde und wartete auf Kommandos seines Fahrlehrer. Der Gashahn ist rechts, Bruder.

In der Schikane nach der, für die VNB, unheilvollen scharfen Links wird er im Doppelpack überholt. Und plötzlich bin ich Erster. Mit der bislang nicht abzuschüttelnden roten PX150 im Nacken. Aber nun habe ich freie Fahrt. Runde für Runde kann ich einen Meter oder zwei mehr zwischen uns legen. Den Abstand mache ich jedes Mal in der Linkskurve nach Start-Ziel gut, die ich mit fast Vollgas im Dritten nehme, während der Rest hier eine andere, für mich langsamere, Linie fährt. Ansonsten macht mein Verfolger keine Fehler und bleibt mir auf den Fersen. Ein Fehler meinerseits und das wars.

Bei der Vorbeifahrt an der Tribüne feuern mich aus dem Pilotenareal die nicht gerade selbst fahrenden Jungs von Z4 an. Im Video unten in der Boxengasse zu sehen.

Außerdem merke ich, dass den Zuschauern unser Zweikampf gefällt. In Runde 6 oder 7 drücke ich die Hupe im Vorbeirauschen und ernte dafür Applaus. Der Abstand ist eigentlich groß genug um das Ding sicher ins Ziel zu fahren. Nur eine Panne kann mich noch stoppen. Und Regen. Fuck. Denn plötzlich: Regen. Erst leichter Nieselregen, dann dicke Tropfen.

Und das ist nicht mein Terrain. Aus irgendeinem Grund habe ich bei Regen kein Vertrauen in meinen Roller. Kann mich nicht so tief in die Kurven legen. Kann nicht so schnell durch die Kurven durchsteuern. Innerhalb von nur einer Runde macht die rote PX150 nahezu den ganzen Vorsprung wett, für den ich fünf oder sechs Runden gebraucht habe.

Ich kann nur noch langsam durch die Kurven fahren und der Junge schießt weiter über die Piste als wäre nichts. Da ich nicht weiß wieviele Runden noch zu gehen sind, finde ich mich damit ab, dass mein Pech wieder Mal zuschlägt und ich hier doch nicht als Sieger aus dem Rennen gehe. Doch kampflos gebe ich nicht auf. Ich riskiere trotz meiner Angst wegzurutschen auch etwas mehr, blocke zwei Attacken ab und rase mit Volllast auf die Kurve vor Start-Ziel zu. Ich gehe voll in beide Bremsen, runter in den Zweiten, ziehe eng innen durch die Kurve und reiße voll am Gashahn. Ich komme gerade nochmal so als Erster aus der Kurve auf Start-Ziel. Auf der Geraden sind wir gleich schnell. Also kein Problem. Aber mein Kontrahent ist nun so nahe, dass er mich spätestens in der nächsten Kurve schnappen wird.

Und während ich das alles verarbeite, wedelt plötzlich die schwarz-weiß-karierte Fahne vor mir und ich rette meine zwei bis drei Meter Vorsprung tatsächlich über die Linie. Ich scheine tatsächlich gewonnen zu haben. Ich bin so perplex, dass ich meinen ärgsten Feind erst fragen muss, ob ich echt gewonnen habe. Er bejaht und ich fange an zu jubeln.

Ich mache mich an meine Ehrenrunde und fahre danach zurück ins Pilotenareal wo mich „mein Team“ empfängt und hochleben lässt, ehe ich mich gebührend bei den Zuschauern bedanke.

Später erfahre ich von Natalia, dass die Tribüne mit mir mitgefiebert hatte, als es zum Ende hin immer enger wurde. Ob es an meinem guten Aussehen, meinem super Humor oder doch an der kleinen Kolumbien-Flagge lag, die ich zuvor noch wie ein Superhelden-Cape an Bertl’s Sitzbank gebunden hatte… Man wird es nie erfahren.

Nach dem Rennen, gönne ich mir dann nach einem komplett trockenen Tag endlich mein Sieger-Corona und werde beim Ablaufen des Festival-Geländes jetzt von allen Seiten angesprochen. Wir schlagen die Zeit bis zur Siegerehrung tot, indem wir die anderen Rennen ansehen und uns die verschiedenen Verkaufsstände ansehen.

In der Tuning-Roller-Kategorie danach führt zunächst Alejandro vor Carlos, ehe Alejo’s Vespa (neu) den Geist aufgibt und Carlos bei, inzwischen starkem, Regen wieder stürzt und sich am Bein verletzt. Seine Vespa sollte nicht mehr starten und später sollte klar werden, dass er sich beim Sturz die Bänder im Knie gerissen hat. Wiederum ein ganz schöner Downer. Carlos war die letzten Tage sehr bemüht um mich, hat mir viel geholfen und ist ein saunetter Kerl. Und so sehr ich mich über meinen Sieg freue, so sehr tut mir der Bursche auch leid. Mit den beiden Stürzen hatte er ein echt beschissenes Wochenende.

Und trotzdem ist es er, der gegen später humpelnd auf mich zukommt und mir sagt, ich solle nicht so traurig schauen und bei der gleich anstehenden Siegerehrung jeden Moment genießen. Er kenne das Gefühl ganz gut aus den letzten Jahren meint er lachend. Wiederum beeindruckend für mich, wie leicht Carlos das alles abhakt. Aber recht hat er ja. Ändern kann er es ja doch nicht.

Als dann die Siegerehrung beginnt, überwiegt auch die Freude über meinen Sieg. Als meine Kategorie endlich dran ist, sagt die Ansagerin ins Mikro: „Platz 1 geht an Norman… mmh… ich weiß jetzt nicht wie man das ausspricht… das ist ein deutscher Name… sagen wir einfach: Norman, el alemán.

Ich trete heraus ins Rampenlicht, nehme meinen Pokal entgegen und die Ansagerin erzählt noch: „Norman reist mit seiner Vespa durch Südamerika, ist durch Zufall bei Mods vs Rockers gelandet und hat nun auch noch gewonnen.“ Und obwohl sie da gerade nichts erzählt, was ich selbst ja nicht schon wusste, muss ich in diesem Moment einfach laut lachen. Wie sie da steht und mir meine eigene Situation nochmal vor Augen hält, ist das, bzw. dieser ganze Tag vermutlich der Zweitglücklichste dieser Reise. Wer hätte all das vor vier Wochen für möglich gehalten, als ich Mühe hatte, dieses Geschoss von einem Roller überhaupt aus dem Zoll zu bekommen. Ich nicht.

Und irgendwie zeigt mir all das auch, dass meine Art zu reisen doch irgendwie die geilste ist. Das sind Dinge, die eben nur passieren, wenn man so ganz ohne Plan und Organisation durch die Gegend zieht.

Ich genieße meine paar Minuten Ruhm und fahre danach mit Natalia wieder die eineinhalb Stunden zurück nach Bogotá. Mit einem Grinsen, das breiter nicht sein könnte und diesem geilen Teil von einer Trophäe.

Unterwegs muss ich mehrmals darüber nachdenken wie viel Glück ich hatte, dass dieser Regen nicht eine Minute früher eingesetzt hat. Manch einer wundert sich vielleicht über meine Euphorie. War irgendwie ja doch nur ein Spaß-Mopedrennen. Aber mir bedeutet das viel. Fast möchte ich meine Pechmomente der Vergangenheit komplett abhaken.

Zum Glück platzt auf dem Heimweg dann eine Dose Monster in meinem Rucksack und erinnert mich zu Hause säuerlich riechend an was ich schon fast vergessen hatte. Ich bin doch sterblich.

Der Tag danach

Den Montag gehe ich ruhig an. Ich habe ein paar Dinge zu erledigen und das Wetter ist sowieso weiterhin beschissen und bleibt es auch. Bertl’s Lenker steht etwas krumm, gewaschen werden muss sie auch mal wieder, meine in einen Hauch von Monster gehüllte Kleidung muss ich waschen und neue Kopfhörer brauche ich auch. Als das erledigt ist, verbringe ich den Rest des Tages ganz entspannt mit hochgelegten Beinen, Netflix und Spotify. Muss auch mal sein.

So fühlt sich also das Leben als Champ an. 28 Jahre musste ich darauf immerhin warten…

4 Antworten zu “Tage 63, 64 und 65: Der Tag, an dem Hähnchenfresse zur Legende wurde”

  1. Salve Schwager 😁
    Nach 28 Jahren, mit zwei linken Händen, gibst du richtig Gas und wirst zum Ingenieur der Gewinnt. 😂🤣😂🤣😂
    Hör weiter auf dein Bauchgefühl und die positiven Tage werden überwiegen!!!!!
    Wir leiden, fiebern und freuen uns mit dir.
    Grüßle vom Gardasee

  2. Geilomat- sowas kann man nur erleben wenn man im Kopf einigermaßen zeitweise ein Kind geblieben ist., was ich sehr schätze. Weiterhin „ánimo“ und immer eine steife Brise am Bug.
    Suerte y muchos recuerdos de Michael-Javier alias “Braver” en vespaonline

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