Tage 182, 183 und 184: #justBertlThings

Ich bin überfällig. Aber es war viel los, verehrte Leserschaft. Hier aber nun live aus dem letzten Camp und eine Nacht vor dem finalen Marsch zu den Torres del Paine der Nachbericht zu den Geschehnissen in Punta Arenas.

Nicht an Vespatechnik Interessierte hören hier besser gleich schon wieder auf zu lesen. Dieser Artikel handelt nämlich nahezu ausschließlich davon, wie diese aus zwei Nächten in Punta Arenas vier machte.

Es ist Sonntagmorgen und der Wind, wie zuletzt erwähnt, zu stark dafür, dass die Dampfer zur Isla Magdalena auslaufen können. Daher ist es auch in der Stadt nicht allzu angenehm. In manchen Gassen bläst es so heftig, dass man vornübergebeugt wie ein Skispringer gehen muss, will man nicht das Gleichgewicht verlieren.

Daher ziehe ich mich ins Hostel zurück und entspanne etwas. Nach den letzten anstrengenden Tagen auch nicht so verkehrt. Erst abends um halb fünf kommt wieder etwas Bewegung rein, als mich meine attraktive chilenische Zimmergenossin darauf hinweist, dass es auch in Punta Arenas eine Zona Franca gibt. Eine Art Einkaufsviertel, jeden Tag geöffnet, inklusive Duty Free Läden. Da eine Kombination aus Ungeschicktheit und patagonischem Wind meine letzte Regenhose bereits wieder über die Wupper geblasen hat, ziehe ich nochmal los um eine solche zu kaufen.

Doch bei Sánchez & Sánchez, einem Next-Level-Real-Markt packt mich der Kaufrausch. Anstelle von nur einer Regenhose verlasse ich den Laden mit einer Warnweste, zwei Gepäcknetzen, Kabelbindern, zwei Drybags a je 15 Liter, einem winzigen Rucksack (Daypack), zwei Rucksackregenhüllen, einem Thermofleece für das Gesicht, Kopfhörern und…

…einer wasserfesten Anglerhose.

All das fand sich längst auf der Liste der zu besorgenden Gegenstände. Bislang hatte ich das meiste davon nur nie entdecken können. Und so sieht damit das neue Packsystem von Bertl aus.

Essen und Besteck befinden sich dank neuem (pinken) Drybag regensicher hinten auf den Kanistern. Werkzeug und Ersatzteile dank neuem (pinken) Drybag regensicher im Fußraum. Der Rucksack mit meiner Kleidung sowie Isomatte und Schlafsack wie zuvor hinter mir auf der Sitzbank aber nun dank neuer Rucksackhüllen (leider nicht pink) regensicher. Alles nun nochmal abgesichert, dank neuem Gepäcknetz.

Dafür weichen müssen der lausige, in Peru gekaufte pinke Daypack, bei dem eh bereits sämtliche Riemen ausgerissen sind und wichtiger, der DFB-Rucksack, der mir 2005 als Preis für den Abschluss als Kursbester des Fußball-Schiedsrichterlehrgangs des Südbadischen Fußballverbandes im Sporthotel Sonne in Saig im Schwarzwald überreicht wurde. Müßig zu erwähnen, dass er der beste DFB-Rucksack, der mir 2005 als Preis für den Abschluss als Kursbester des Fußball-Schiedsrichterlehrgangs des Südbadischen Fußballverbandes im Sporthotel Sonne in Saig im Schwarzwald überreicht wurde, aller Zeiten war. Mach es gut DFB-Rucksack, der mir 2005 als Preis für den Abschluss als Kursbester des Fußball-Schiedsrichterlehrgangs des Südbadischen Fußballverbandes im Sporthotel Sonne in Saig im Schwarzwald überreicht wurde. Ich werde dich nie vergessen.

Eigentlich abfahrbereit muss ich am Montagmorgen bis um 10:30 Uhr warten, bis Nachbar Manuel, bei dem Bertl ja untersteht, aus dem Schönheitsschlaf erwacht ist. Bei der 30 Meter dauernden Fahrt von Manuel zum Hostel läuft alles glatt. Fertig bepackt und endlich bereit abzufahren, will dann aber plötzlich Bertl nicht mehr so wie ich das will. Einmal springt sie noch kurz an, geht dann schnell wieder aus und belässt es dabei. Auf mehr hat die alte Diva keine Lust mehr.

Ich prüfe auf die Schnelle die Basics. Funke ist da. Kompression auch. CDI in Ordnung. Vergaser sauber. Norbert überfragt. Die nette Dame, die das kleine Hostel immer in der Frühschicht schmeißt, empfiehlt mir eine Werkstatt um die Ecke und ich, mit meinem Vespa-Latein am Ende, schiebe Bertl auch sofort dort hin.

Bei dem Mechaniker handelt es sich eher um einen, offenbar sehr bekannten, Bikertreff in Punta Arenas mit Café/Bar und einer angeschlossenen Werkstatt. Ich werde herzlich empfangen, solle mich nur kurz gedulden. Der Mechaniker sei auf dem Weg. Gedulden. Mach ich natürlich. Als aber um etwa 12:30 Uhr noch immer nichts passiert ist, werde ich etwas nervös. Denn wenn ich vor 14 Uhr nicht los komme, muss ich eine weitere Nacht hier bleiben. Eigentlich kein Problem, wenn nicht am Mittwoch bereits meine erste nicht stornier-oder änderbare Übernachtung im Nationalpark Torres del Paine anstünde.

Meine Sorge erkennt wohl Salva, der Besitzer des Ladens und widmet sich meiner Bertl. Recht schnell gibt er dem Zündkerzenstecker die Schuld. Funke ist nämlich da. Aber schwach. Klingt plausibel denke ich, als ich so auf dieses Mini-Fünkchen starre. Das Funken ist sogar noch kleiner, als das zwischen mir und der Frauenwelt. Und das will was heißen.

Den neuen Stecker kann ich aber nicht vor 14:30 Uhr kaufen und Salva macht um 13 Uhr die Schotten dicht und erst um 16 Uhr wieder auf. Es ist kurz vor 13 Uhr, als ich also wieder zurück ins Hostel komme und mich für eine weitere Nacht einchecke. Aus Trekking-Sicht kein Beinbruch. Oder passender: Ringzehenbruch. Sofern ich es morgen (Dienstag) nach Puerto Natales schaffe, schaffe ich es noch immer pünktlich zum Trekking. Lediglich der Tag Pause, den ich nutzen wollte um in Natales alles für das 5 Tage andauernde Trekking im Selbstversorgermodus zu organisieren, fällt dann flach.

Eine der Sachen, die ich am Pausentag erledigen wollte, war das Waschen meiner Wäsche, da mir bereits wieder kaum Kleidung bleibt. Ich schnappe also schnell noch die Dreckwäsche und renne los zur Wäscherei um die Ecke um das Zeug noch vor der Mittagspause abzugeben und noch heute Abend wieder abzuholen. Dort (außer Atem) angekommen… Zu. Fuck.

Zurück zum Hostel und nachgefragt ob es in der Nähe noch eine weitere Wäscherei gibt. Aber sichael sagt meine Hosteldame. Und die haben den ganzen Tag auf, ergänzt sie. Sie gibt mir die grobe Wegbeschreibung und ich laufe wieder los. Aber schon bald bin ich verloren. Also geographisch. Ich frage in einer Bäckerei nach der Wäscherei Antarctica. Hmm, Wäschereien gibt es hier keine, meinen die Damen einstimmig. Ich stapfe also wieder mit meinem Beutel voller stinkender Wäsche Richtung Hostel, wo mich ein Straßenkehrer anspricht, ob ich eine Wäscherei suche. Sí Señor, sage ich in feinstem Spanisch. Ah, ich zeig dir wo, schau mal. Da vorne ist eine Bäckerei. Ich unterbreche ihn, sage, ja, die Leute dort wissen aber von keiner Wäscherei. Er tippt sich an die Stirn und sagt, wie? Ist doch zwei Häuser weiter.

Ich folge seiner Beschreibung und latsche zwei Häuser neben der Bäckerei, in deren Gegend es vermeintlich keine Wäschereien gibt, in eine solche. Beziehungsweise gegen die Tür. Denn die Lavandería Antarctica hat geschlossen. Über den Mittag. Verdammte Jauche. Da könnte einem glatt der Kamm schwellen. Ich gehe also erst etwas essen um dann um 14:35 Uhr wieder vor der Wäscherei zu stehen…

Zu. Jetzt leck mich doch die Welt am Arsch fluche ich wieder laut während ich sturmklingle in einem meiner Selbstgespräche, die inzwischen völlige Normalität sind. Irgendwann öffnet sich die Tür und ich darf in die offenbar so schwer betretbaren Hallen eben genau das. Betreten.

Nach fünf Minuten, in denen die Dame dort hoffnungslos versucht hatte, die Digitalwaage zu verstehen übernimmt deren Tante und stellt endlich fest: Vier Kilo. Ich stelle also die entscheidende Frage. Nämlich die nach der Dauer der Wäsche. Kann sein, dass es heute um 22 Uhr fertig wird. „Kann sein?“ wiederhole ich. Ich brauche das schon etwas genauer. Kann sein bedeutet kann sein, wiederholt Tante Erna, die hier den Hut auf hat. Kann sein, dass ich dann woanders hin gehe, sage ich, nehme meinen Beutel und mache kehrt. Warte warte, ich frage, sagt Tante E. nun und nennt mir als sie zurückkommt 21 Uhr als fixe Abholzeit. Geht doch, Herrgott murmle ich und Erna sagt 4.000. Ich gebe 4.000 Peseten. Immerhin etwa 4,50 Euro. Und Erna sagt, ne ne Jung, pro Kilo. 18 Euro für vier Kilo Wäsche. Das haut dem Fass den Boden raus. Aber ich habe noch nicht einmal Bertl’s Problem sicher diagnostiziert, geschweige denn den neuen Zündkerzenstecker gekauft. In anderen Worten: Ich habe besseres zu tun als weiterzuziehen und eine günstigere Wäscherei zu suchen.

Mann mann mann, da schläft man hinter Tankstellen um keine 25 Euro für ein Hotel auszugeben und lässt sich dann für 18 Euro die Schlüpper schleudern. Wehe die riechen später nicht nach Der General Bergfrühling und haben einen neuen Gummi eingezogen.

Weiter zum Ersatzteilladen, Nummer ziehen, warten, Stecker kaufen und zurück zur Werkstatt, die gerade wieder ihre Pforten öffnet. Durch Internetrecherche und Rücksprache mit dem fachkundigen chilenischen Vespisti von neulich, finde ich heraus, dass das Problem mit dem Funken auch anderweitig verursacht werden könnte und messe mit dem Tester der Werkstatt Bertl ordentlich durch. Da ich auch das zum ersten Mal mache und der „Mechaniker“ des Hauses nicht weiß, wie das geht, muss ich das wieder selbst mit Schritt für Schritt Anleitung von Richard, dem chilenischen Elektrotechnikingenieur und Vespisti, erledigen. Erregerspule und Pick Up scheinen demnach aber in Ordnung zu sein. Entscheide ich anhand der gemessenen Widerstände von um die 500 und 110 Ohm.

Also widme ich mich dem Zündkerzenstecker. Vermeintlich. Denn während einer Umzugsaktion innerhalb der Werkstatt mitten in der ganzen Messerei, ging irgendwo der neue Stecker verloren. Ich suche zehn Minuten und beschließe dann die sieben Blocks zum Ersatzteilhändler zu laufen. Nummer ziehen, warten, nochmal Stecker (und gleich auch noch Kabel) kaufen, bezahlen und zurück zur Werkstatt. Dort tausche ich gleich beides. Denn Sichael ist Sichael.

Und siehe da. Der Funken springt vom Stecker gleich deutlich heftiger über. Und das schön blau und kräftig, wie er laut Salva sein soll. Ich denke, dass damit das Problem bereits gelöst ist, drehe eine der alten Zündkerzen rein und kicke Bertl ordentlich durch. Aber nichts. Um auszuschließen, dass es an der Spritversorgung liegt, gebe ich mit einer Spritze direkt etwas Benzin in den Zylinder und trete die Alte durch. Aber weiter keine Reaktion.

Es muss also irgendwas mit der Kerze faul sein. Nach etlichem Rumprobieren stellt sich heraus, dass zwar ein Funke überspringt, wenn ich die Kerze etwas weg vom Rahmen halte, nicht aber wenn sie auf dem Zylinder aufliegt. Lediglich eine gebrauchte Kerze habe ich in meinem Sammelsurium, bei der es auch dann noch funkt. Und mit dieser springt Bertl sofort an. Läuft kurz und geht wieder aus. Mit dem Ergebnis, dass nun auch diese Kerze beim Zylinderaufliegekerzentest durchfällt. Salva reinigt die Kerze mit dem Brenner und Kerze als auch Bertl funktionieren danach ein paar Minuten. Aber wir sind uns einig. Neue Kerzen braucht das Moped. Nur nicht mehr heute. Denn es ist bereits wieder 20 Uhr. Der Ersatzteilladen bereits geschlossen und Salva macht auch dicht.

Der neue Plan lautet also morgen zeitnah Zündkerzen zu kaufen und dann noch während Salvas Frühschicht bis spätestens 13 Uhr Bertl fit zu machen um es rechtzeitig nach Natales zu schaffen. Doch selbst dann würde ich Tag 1 des Trekkings ausfallen lassen und die Strecken der geplanten Tage 1 und 2 komplett an Tag 2 laufen. Auf diese Art und Weise hätte ich doch noch einen gesamten Tag in Natales zur Organisation. Doch es sollte wieder anders kommen.

Denn am nächsten Morgen springt Bertl zwar auf den ersten Kick an, nachdem eine neue Kerze im Zylinder steckt. Und sie läuft damit auch gleich viel runder. Ich will aber wo ich schon einmal hier in einer top ausgerüsteten Werkstatt bin, die Gunst der Stunde nutzen und einige Arbeiten ausführen die sich die letzten Wochen angestaut hatten.

Ich installiere daher endlich den Strumpfhosen-Vorfilter…

…und ändere die Bedüsung komplett. Auf Empfehlung von Richard fahre ich nun einen Hauptdüsenstock 160/BE3/104 mit einer Nebendüse 55-160. Mal sehen wohin uns das führt.

Außerdem tausche ich den zerfledderten Dichtungsgummi, der um die Vergaserwanne läuft, sowie die Dichtungen Vergaser/Vergaserwanne und Vergaserwanne/Motor.

Bei der Gelegenheit stelle ich auch gerade die Zündung etwas später ein, nämlich auf etwa 21 Grad, anstelle der bislang gefahrenen 23 Grad. All das mit dem Ziel, der Hitzeentwicklung im Vergaser entgegen zu wirken.

Zuguterletzt ziehe ich alle sicherheitsrelevanten Schrauben und Muttern nochmal mit dem Drehmomentschlüssel nach und wage mich an die letzte meiner Aufgaben. Der ein oder andere mag sich erinnern, dass ich seit Rio Gallegos und der Stehbolzenmisere mit einem zu weit eingedrehten Stehbolzen unterwegs war. Die Zylinderhaube, die dafür zuständig ist, den vom Lüfterrad erzeugten Luftstrom um den Zylinder herum zu leiten, war somit nicht an der dafür vorhergesehenen Stelle verschraubt, da für die aufnehmende Langmutter kein Platz mehr auf dem Stehbolzen war. Seit Ushuaia habe ich nun neue Stehbolzen und hier endlich die Möglichkeit in Ruhe an den Austausch zu gehen.

Drei von vier Muttern sind bereits sorgfältig über Kreuz angezogen, als Nummer vier merkwürdig lange weiterdreht ohne anzuziehen. Und bevor ich mir darüber noch länger Gedanken machen kann, knallt es und der neue Stehbolzen bricht. Und nicht am oberen Ende. Sondern im Motorgehäuse. Die Zeit bis zu Salvas Mittagspause beträgt noch eine Viertelstunde und damit genug Zeit alle verbliebenen drei Zylinderstehbolzen herauszudrehen, Zylinderkopf und Zylinder abzunehmen und festzustellen, dass alles halb so wild ist. Etwa ein Millimeter Material des abgebrochenen Bolzens steht über und lässt sich merkwürdigerweise mit den Fingern und ohne große Gewaltanwendung herausdrehen. Wie das Ding überhaupt brechen konnte, wenn es sich danach so locker herausdrehen lässt? Das bleibt für immer Bertls Geheimnis. Um alles wieder zusammenzusetzen reicht die Zeit aber eben leider nicht mehr und so kehre ich zurück zu meinem Hostel und checke zum dritten und hoffentlich letzten Mal ein.

Nun ist es amtlich. Die erneute Zwangspause zwingt mich dazu den Torres del Paine Nationalpark in 4 statt 5 Tagen abzuwandern. Außerdem fällt der benötigte Pausentag zur Organisation nun endgültig weg. Es bleibt im Bestfall ein Nachmittag zur Vorbereitung. Immer vorausgesetzt ich kann Bertl richten und komme pünktlich los. Alles andere als ideal und der Grund wieso ich solche Trips wie Torres del Paine, die ich Wochen im Voraus planen muss nicht gerne mache.

Ich versuch so viele, für Natales angesetzte, Erledigungen wie möglich bereits un Punta Arenas umzusetzen und nutze die Mittagspause um schon einmal meine Reservierungen für den NP zu drucken und kaufe endlich die Rettungsdecke für eventuell kalte Nächte im Park.

Außerdem werde ich wieder vorstellig beim Ersatzteilladen. Nummer ziehen, warten, mehr Zündkerzen und Loctite kaufen und zurück zur Werkstatt. Pünktlich um 16 Uhr zur Ladenöffnung stehe ich wieder bei Salva, bereit zum Zusammenbau.

Ich reinige alle Stehbolzen sowie die Gewinde im Motorgehäuse mit Bremsenreiniger, trockne sie und drehe mit leicht erhöhtem Puls von Hand drei der vier mit Loctite versehenen Stehbolzen gleich weit und den Vierten etwas weniger weit in das Gehäuse. Dann setze ich den Zylinderkopf auf und drehe langsam mit dem Finger die Muttern mit den ersten Umdrehungen auf die Stehbolzen, darauf bedacht, dass der Bolzen sich nicht mitdreht.

Mit nun deutlich erhöhtem Puls drehe ich die Muttern zunächst auf 10 NM fest und danach auf 12 NM. Vier Mal knackt der Drehmomentschlüssel und ich bin denkbar froh. Denn noch mehr Stehbolzen hätte ich nicht gehabt. Ich hasse diesen Arbeitsschritt inzwischen wirklich unfassbar und hoffe, dass diese Bolzen inklusive Muttern nun hoffentlich für die Ewigkeit gesetzt sind und nie mehr angerührt werden müssen.

Dann. Ein Kick. Und die Karre schnurrt. Yessss Alte. Auf dich ist Verlass. Es bleibt Zeit für eine Probefahrt und am Ende drücke ich Salvas Tochter umgerechnet etwa 10 Euro in die Hand, die sie mir für die Nutzung der Werkzeuge, den Platz in der Werkstatt, sowie Salvas Ratschläge in Rechnung stellt.

So schnell verliert man durch technische Probleme in Verbindung mit eigenen Unzulänglichkeiten und dem chilenischen Stundenplan mal zwei Tage.

Der Grund für die kaputten Zündkerzen ist längst nicht ermittelt. Im Verdacht habe ich hierzu aktuell die Schwimmernadel des Vergasers. Zeit und Bock zur genauen Ermittlung habe ich heute nicht mehr. Und morgen auch nicht. Denn mit vier neuen Zündkerzen im Gepäck sollte ich Puerto Natales morgen erreichen. Und das ist aktuell das Wichtigste.

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