Tage 116 und 117: Bertl kaputt, Norbert kaputt, Bertl ganz, Norbert ganz

Road to Barranca Der ewige Kreislauf aus „Bertl kaputt, Norbert kaputt, Bertl ganz, Norbert ganz“ geht in die nächste Runde. Nachdem gestern Bertl Mal wieder mit Kolbenklemmer von sich reden gemacht hatte, erwischt es über Nacht wieder mich. Ab halb vier morgens etwa ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Flotter Otterich aus dem Maschinenraum…

Tage 113, 114 und 115: Und wöchentlich grüßt der scheiß Kolben

Road to Huaraz Mit der Laguna 69 ist das Highlight in Yungay abgehakt. Ich mache mich also auf die kurze Fahrt ins größere Huaraz. Etwa 60 km und eineinhalb Stunden entfernt. Aber auch hier wird der 25/10 Rhythmus aus Fahrt und Pause eingehalten. Denn einen Ersatzkolben habe ich (noch) nicht im Gepäck. Und ein weiterer…

Tage 109, 110, 111 und 112: Kamikazebienen, Steinregen und die Laguna 69

Es geht mir also wieder hervorragend. Und ich bin in einer Küstenstadt mit Strand. Was macht man da also? Genau. Werkzeug reinigen. Durch die vielen Einsätze und dadurch, dass etwas Öl und der Schraubenkleber ausgelaufen sind, sind sämtliche meiner Werkzeuge vollgesifft. Heute Morgen ziehe ich also los, kaufe einen Eimer, eine Zahnbürste, einen Lappen und…

Tage 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107 und 108: Veni, vidi, vomiti 🤮

Zitat zum Abschluss des letzten Beitrages: „Bertl könnte nicht zuverlässiger laufen […]„. Spoiler: Das gehört nur einige Tage später wieder der Vergangenheit an. Das einzige was seit inzwischen über fünf Tagen zuverlässig läuft, ist der Durchfall aufgrund der nächsten Lebensmittelvergiftung. Der Artikel gleicht dadurch inhaltlich etwas meinem Stuhl: Dünn. Außerdem zu 95% vespatechnikbezogen. Mit etwas…

Tage 96, 97, 98, 99 und 100: All Corrupt Cops Are Bastards

Road to Riobamba Ich erwache heute morgen und fühle mich wie ein Stück Brokkoli nach einer Nacht im Gemüsefach des Kühlschranks. Taufrisch. Nur ein leichter Kopfschmerz ist geblieben von der Lebensmittelvergiftung, die mich die letzten 24 Stunden niedergestreckt hatte. Daher entscheide ich mich für die Weiterreise. Ich gebe in Google Maps das 1.500 km entfernte…

Tage 93, 94 und 95: Wie ich zum ersten Mal deportiert wurde

Nachdem ich zuletzt ja noch davon gesprochen hatte, Ecuador der Küste entlang zu durchqueren, habe ich wieder Mal spontan den Plan geändert. Wie so oft. Zuvor wurde ich aber noch hochoffiziell und mit einem Lachen auf den Lippen aus Kolumbien deportiert. Der Reihe nach. Der Grenzübertritt Frühstück fällt an diesem Morgen ebenso aus, wie das…

Tage 91 und 92: Immer schön den Kolben schmieren

Heute Morgen verdaddle ich viel Zeit mit dem Organisieren eines Ersatzkolbens. Allerdings ist das ganze ja nicht ganz unwichtig, da ich beim nächsten Klemmer auf unbestimmte Zeit still stehe. Der genialste Lösungsvorschlag, den ich heute Morgen höre, kommt von einem peruanischen Vespisti, der mir vorschlägt, einen indischen Tuktukzylinder inklusive Kolben neu (!) für 30 US-Dollar…

Tage 87, 88, 89 und 90: Zwei Tage bis Ecuador

Aufgrund etlicher Rückfragen möchte ich versichern: Es geht mir hervorragend. Mein Wutausbruch bei der Fahrt nach Girardot bezog sich einzig und allein auf diesen einen Tag. Ich habe noch immer jede Menge Spaß daran Vespa zu reisen. Schwöre, wallah. Diese nächsten vier Tage sollten es wieder in sich haben und jede Menge Spaß bringen. Girardot…

Tage 83, 84, 85 und 86: Es wird schlimmer bevor es besser wird

Der absolute Horrortag Aufgrund meines ab 5:30 Uhr hell erleuchteten Zimmers erwische ich unfreiwillig endlich Mal einen frühen Start in den Tag. Das frühe Vögeln entspannt den Wurm sagt man ja in solchen Momenten. Oder so. Nach dem Frühstück ist es etwa 8:30 Uhr als ich den Weg aus dem auf über 2.000 Meter gelegenen…

Tage 81 und 82: Im Süden nichts Neues

Ereignislose, langweilige zwei Tage gehen zu Ende und lassen mich etwas deprimiert zurück. Wieso? Hier in einem einschläfernden unspektakulären Bericht nachzulesen. Manizales Nun also Manizales. Ich versuche zunächst wieder auszuschlafen, scheitere wieder kolossal und verdaddle danach ein wenig Zeit mit fertig machen und frühstücken. Und als ich dann aufbreche zu meiner Erkundungstour der Stadt, ist…