Tage 91 und 92: Immer schön den Kolben schmieren

Heute Morgen verdaddle ich viel Zeit mit dem Organisieren eines Ersatzkolbens. Allerdings ist das ganze ja nicht ganz unwichtig, da ich beim nächsten Klemmer auf unbestimmte Zeit still stehe. Der genialste Lösungsvorschlag, den ich heute Morgen höre, kommt von einem peruanischen Vespisti, der mir vorschlägt, einen indischen Tuktukzylinder inklusive Kolben neu (!) für 30 US-Dollar…

Tage 87, 88, 89 und 90: Zwei Tage bis Ecuador

Aufgrund etlicher Rückfragen möchte ich versichern: Es geht mir hervorragend. Mein Wutausbruch bei der Fahrt nach Girardot bezog sich einzig und allein auf diesen einen Tag. Ich habe noch immer jede Menge Spaß daran Vespa zu reisen. Schwöre, wallah. Diese nächsten vier Tage sollten es wieder in sich haben und jede Menge Spaß bringen. Girardot…

Tage 83, 84, 85 und 86: Es wird schlimmer bevor es besser wird

Der absolute Horrortag Aufgrund meines ab 5:30 Uhr hell erleuchteten Zimmers erwische ich unfreiwillig endlich Mal einen frühen Start in den Tag. Das frühe Vögeln entspannt den Wurm sagt man ja in solchen Momenten. Oder so. Nach dem Frühstück ist es etwa 8:30 Uhr als ich den Weg aus dem auf über 2.000 Meter gelegenen…

Tage 81 und 82: Im Süden nichts Neues

Ereignislose, langweilige zwei Tage gehen zu Ende und lassen mich etwas deprimiert zurück. Wieso? Hier in einem einschläfernden unspektakulären Bericht nachzulesen. Manizales Nun also Manizales. Ich versuche zunächst wieder auszuschlafen, scheitere wieder kolossal und verdaddle danach ein wenig Zeit mit fertig machen und frühstücken. Und als ich dann aufbreche zu meiner Erkundungstour der Stadt, ist…

Tage 78, 79 und 80: Onkel N. hat ein dünnes Fell

Vielen Dank vorweg an alle, die ebenso besorgt waren um meinen Sauf-Piss-Rhythmus wie ich und mich mit vielen Ratschlägen und Geschichten versorgt haben. Ich denke an euch wenn ich das nächste Mal eine Stange Wasser abschlagen gehe. Cali, Stadt des Salsa Nun also Cali, Stadt des Salsa. Mir wäre Stadt der Salsa ja lieber. Denn…

Tage 76 und 77: Ärger in Ecuador

Ecuador Die Lage ist beschissen aber nicht hoffnungslos. Was ich meine ist die Situation in Ecuador. Die Situation, das ist folgendes: Ecuadors Präsident Lenin Moreno hat ein zwei Milliarden Dollar schweres Steuerreformpaket beschlossen. Als Teil dessen sind mit diesem Donnerstag auch Subventionen für Benzin gefallen, die es in der Form seit 40 Jahren gab. Seit…

Tage 72, 73, 74 und 75: Ich kann gar nicht so viel pissen wie ich saufen muss

Schlauch, die ich-hab-keinen-Bock-mehr-zu-zählenste Montag, letzter Tag in Bogotá. Es gibt viel zu erledigen. Zunächst muss ich wieder Mal den Schlauch an meinem Reifen austauschen. Dem gestrigen Platten sei Dank. Wie sich zeigt, geht dieser aber doch nicht darauf zurück, dass ich den Mantel nicht geprüft hatte. Denke ich heute noch. Wie mir auch der Gärtner…

Tage 66, 67, 68, 69, 70 und 71: Salto, Salz und Suff

Eigentlich wollte ich Bogotá ja nach meinem triumphalen Sieg bei Mods vs Rockers gleich verlassen. Dass ich das nicht gemacht habe, hängt mit meinem Programm am darauffolgenden Sonntag zusammen. Aber der Reihe nach… Erinnerungsfotos Der Dienstagmorgen beginnt schön. Also wettertechnisch. Und deshalb beschließe ich ein wenig durch Bogotá zu cruisen. Ich markiere einige umliegende Aussichtspunkte…

Tage 63, 64 und 65: Der Tag, an dem Hähnchenfresse zur Legende wurde

Endlich ist also Samstag und damit Auftakt zu Mods vs Rockers Colombia. Und Bertl und ich sind angemeldet zum Rennen. In was für einer Kategorie ich starten werde? Das weiß der Herr allein. Und vermutlich stimmt auch das nicht. Oh du verfluchter Vergaser Außerdem weiß ich noch immer nicht wie ich den verdammten Vergaser einstellen…

Tage 58, 59, 60, 61 und 62: Rennfahrer Hähnchenfresse im Kühlschrank von Bogotá

Nachdem ich den ganzen Morgen meinen letzten Artikel verfasse, mache ich mich auf, meine übliche Pechuga de Pollo zum Mittagessen in mich reinzuspachteln. Spieglein, Spieglein Danach ist es Zeit sich um Bertl zu kümmern. Ich habe mich am Sonntagabend noch kurz mit ihr unterhalten und mich bei ihr entschuldigt. Sie verzeiht mir, sieht diesen kleinen…