Tage 229 und 230: Zylinderschaden. Beim Piloten.

Viel geschlafen habe ich nicht als ich am nächsten Morgen aus meiner Koje steige. Und doch bin ich voller Tatendrang. So geht das hier nicht zu Ende, verdammte Scheiße. Dafür bin ich nicht hierhergekommen. Und so ziehe ich nicht ab. Wenn der Bock nicht läuft wie er soll, sitzt offenbar irgendwas nicht wie es soll….

Tage 225, 226, 227 und 228: Wir stehen wieder

Ergänzend zum vorangegangenen Artikel sei noch erwähnt, dass meine treue Lieblingshose nach über 18.000 km nach dieser Aufnahme in Axels Feuergrube gelandet ist. Ein Abschied der schwer fiel. Aber eventuell ist dieser Tag mit neu zusammengewerkelter Bertl ja auch ein guter Tag um mich selbst unten rum neu auszustatten. Temuco gefällt mir gleich ganz gut….

Tage 217 bis 224: Wir rollen wieder

Der nächste Morgen, an dem mich Axel also abholen möchte, ist ein sehr chilenischer Morgen. Also zumindest was die Definition der Zeit angeht. Denn er endet um 15:30 Uhr. Solange sitze ich ohne Informationen zu erhalten in dem Restaurant, in dessen Garten ich die Nacht verbracht hatte. Alles nicht so schlimm. Mit dem Wissen keinem…

Tage 215 und 216: Ein Fünkchen Hoffnung

Es stellt sich als positiv heraus, dass ich den Vergaser am Vortag noch nicht wieder aufgeschraubt habe. Denn aufgrund eines Hinweises im Forum, tausche ich doch lieber wieder zurück auf die Original-Entlüftungsschraube und entscheide mich stattdessen dafür die Strumpfhose wieder auf den Faltenbalg zu ziehen. Diese hatte schließlich davor schon wochenlang die Kerze schwarz gehalten….

Tage 213 und 214: The end is near

Wieder schlafe ich unruhig. Irgendwie durch, aber nicht tief. Egal. Es geht zurück nach Collipulli. Und alles was ich dabei habe, sind mein Tank, mein Vergaser, mein Auspuff und die Idee alles wieder zusammenzubauen und auf eine wundersame Selbstheilung zu hoffen. Harte Zeiten, in denen das der beste Plan zu sein scheint. Nach Ankunft um…

Tag 212: Sandwich alemán

Sollte es nicht. Nach einer Nacht, in der ich wie die letzten Nächte bereits auch schon einen sehr leichten Schlaf mit vielen Unterbrechungen hatte und einer außergewöhnlich ereignislosen und reibungslosen Busfahrt, ist es Mittag, etwa 13 Uhr, als ich in Loncoche ankomme. Da ich nicht weiß wieviel Zeit Axel für mich hat und wie lange…

Tag 211: Der Hahn muss laufen

An Tag 1 nachdem ich mich per Golden Goal in eine Liga mit Oliver „wir haben da vielleicht auch Fehler gemacht“ Bierhoff und David Trezeguet geschossen habe, werde ich am frühen Morgen von allen namentlich begrüßt. Wenn mich auch einige Normal, Morgan oder direkt Gringo nennen. Ich lasse alles als „namentlich“ durchgehen. Es scheint als…

Tag 210: no #ns5, no party!

Ich hinke hinterher mit der Nacherzählung. Aber ich hole häppchenweise auf… Da ich Bertl am nächsten Morgen wieder brauche, um in der Stadt das übliche Klemmerreparaturset, bestehend aus Ätznatron, Pinsel und Schleifpapier, zu besorgen, lasse ich sie für heute noch zusammengebaut. Ich spreche mit Oscar, einem der Befleischmützten, und erfahre, dass es sich bei meinem…

Tag 209: Ein Kolben, ihn zu knechten

Was also war noch alles passiert, dass meine Laune noch niedriger gesunken ist, als die Chance von Jens Spahn auf den CDU-Vorsitz? Zunächst helfen natürlich die inzwischen zwei lärmenden venezolanischen Bluetooth-Box-Brüder, die westlich an mein Zelt angrenzen nicht gerade dabei meinen Hass auf die Menschheit zu überwinden. Als sich dann dazu zur östlichen Seite schon…

Tage 206, 207 und 208: Wenns mal wieder eher so semi läuft

Die Rückkehr von #ns5 auf rote Asche zum Match mit chilenischen Knastbrüdern und der obligatorische Kolbenklemmer, der eigentlich bei keinem Artikel fehlen darf. Viel war los. So viel, dass ich aufteilen muss. Hier Teil 1 der Rückschau der letzten Tage. Zunächst noch zwei erwähnenswerte Beobachtungen, die im letzten Artikel untergingen. Beobachtung 1: Juan, der chilenische…