Tage 175, 176, 177 und 178: Vier Tage im Enddarm der Welt

Junge, Junge, Junge, danke für sämtliche Glückwünsche und Gratulationen zum Abschluss der Mission Ushuaia. Und was wurde ich nicht alles gefragt, wie es denn nun weitergeht für mich und meine eiserne Lady. Die Antwort ist einfach: Der Enddarm der Welt ist erobert. Weiter rein geht’s nicht mehr. Also wieder raus. Und ans andere Ende. So…

Tage 172, 173 und 174: ✔️

Drei Tage hatte ich Zeit meine Abfahrt heute Morgen vorzubereiten. Drei Tage habe ich offenbar verpimmelt ohne eben genau das zu machen. Denn als es heute morgen losgehen soll, kann ich nicht frühstücken, weil ich keine Eier mehr habe (Doppeldeutigkeit intended), kann mein Hostel nicht bezahlen, weil mir das Bargeld ausgegangen ist und habe noch…

Tage 168, 169, 170 und 171: Die Ruhe vor dem Sturm. Wortwörtlich.

Diese heutige Nacht war kalt, also draußen. In meinem Zelt trotz offener Luke nämlich nicht. Die zwei Schlafsäcke halten was sie versprechen. Voller Fokus auf den Asbach-Countdown also. T minus acht Tage. Aufgrund dieser Pulle braunen Goldes wird in der Heimat offenbar noch mehr mit mir mitgefiebert, als das davor eventuell schon der Fall war,…

Tage 166 und 167: Wie ich zum ersten Mal in meinem Leben ein solches gerettet habe

Vorab aufgrund regen Interesses: Die Ringzehe. Blau aber bereits wieder überraschend schmerzfrei. Tagesordnungspunkt 2: Ein verdammt miserabler Kack-Scheißtag zum Vergessen, der trotzdem einen der glücklichsten Momente meines Lebens beinhaltet. Das ist der 2. Januar 2020. Wie dieser eine Tag das beides schafft: Road to Puerto San Julián Der Tag startet gut. Da mein Zelt zum…

Tage 163, 164 und 165: Neues von der Ringzehe

Fast hätte ich nicht gewusst, worüber ich schreiben sollte. Dann habe ich mir glücklicherweise die Ringzehe gebrochen oder stark verstaucht/geprellt. Die Ringzehe. Ihr wisst schon. Das ist die Zehe, an die wir Menschen den Ring stecken würden, würden wir uns denn Ringe an die Zehen und nicht an die Finger stecken. Ihr erinnert euch sicher….

Tage 160, 161 und 162: Warum Norman kein Normmann ist

Man könnte sagen: Das Schicksal hat mich zu Weihnachten nach Bariloche gespült. Denn geplant hatte ich das nicht. Was ich aber nun plane, ist das Erreichen von Ushuaia bis spätestens 12. Januar. Denn wie es der Zufall will, wird einer meiner ehemaligen Kommilitonen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls dort aufschlagen. Und wie es nicht der Zufall,…

Tage 157, 158 und 159: Kennt sich jemand mit Fingern aus?

All die kleinen im letzten Artikel beschriebenen Widrigkeiten stecke ich ohne Weiteres weg. Etwas was mich mehr beschäftigt, ist, dass ich seit einigen Tagen jeden Morgen mit geschwollenen Fingern aufwache. Dazu schmerzen die Fingergelenke und der kleine Finger rastet beim Auffalten einer Faust auf halber Strecke zunächst ein und ich muss ihn gegen einen Widerstand…

Tage 153, 154, 155 und 156: Gestürzt, vollgepisst, stinkend und durchgefroren. Aber in Patagonien.

Mario Andrés Meoni heißt der Mann, dem ich momentan übelsten Sprühstuhl aus der Hölle in Verbindung mit zwei unbeweglichen gebrochenen Armen wünsche. Der Mann ist Verkehrsminister Argentiniens und verantwortlich dafür, dass eine der beiden Hauptrouten gen Süden, die Ruta Nacional 40, über 80 km so aussieht und mir meinen ersten Sturz mit Bertl auf dieser…

Tage 150, 151 und 152: Wie Jonny Raúl dazu animierte mich von Daniel zu Diego bringen zu lassen und was Fergato und Marcelo damit zu tun haben

Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels, ist es Donnerstagabend argentinischer Zeit. Wieso das wichtig ist? Zur zeitlichen Einordnung der Tatsache, dass ich mir am morgigen Freitag nach wochenlanger Abstinenz (von drei, vier Bier abgesehen) Mal wieder mächtig einen auf die Lampe gießen werde. Save Bertl Pt. 1 In der Rückschau ist es aber zunächst noch…

Tage 147, 148 und 149: Was tun wenns klemmt

Road to Guandacol Tag der Entscheidung also. Dritter Anlauf. Wie lange trägt mich Bertl heute aus Chilecito heraus? Nachdem ich im ersten Versuch 27 km geschafft hatte, waren es im zweiten ja lediglich noch 2 km. Das mit diesem Trend für Tag 3 extrapolierte Ergebnis gefällt eher so halb gut. Trotzdem wage ich den Aufbruch…